Highway to Love

Highway to Love- ein Mann mit schlimmer Vergangenheit trifft in einem Biker-Club auf eine Barfrau. Wie uns das gefallen hat könnt ihr jetzt lesen…

Vielen Dank nochmals an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hat unsere Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Anya ist ihr ganzes Leben lang auf sich allein gestellt und wünscht sich nichts sehnlicher als eine Familie und einen Mann, der bedingungslos hinter ihr steht und dem sie blind vertrauen kann. Das spricht im ersten Augenblick nicht gerade für Reaper, den sie in der Bar des Bikerclubs Torpedo Ink kennen lernt. Denn Reaper ist Biker durch und durch: groß, tätowiert und sehr einschüchternd. Und trotzdem kann Anya sich der Anziehung, die von ihm und seinen blauen Augen ausgeht, nicht erwehren. Zwischen den beiden entflammt eine ungeahnte Leidenschaft. Doch Reapers dunkle Vergangenheit holt ihn immer wieder ein und bedroht ihre Liebe.

Der Schreibstil ist eigentlich ganz angenehm zum Lesen. Leider hat mir persönlich die Wortwahl nicht immer gefallen, das ist aber ziemlich subjektiv. Was jedoch nicht wirklich gelungen ist, ist der ‚Sichtwechsel‘. Das Buch ist aus der Er-/Sie- Perspektive geschrieben. Eigentlich würde man dann normalerweise immer aus der Sicht einer Person lesen, nicht aus der Ich-Perspektive. Bei diesem Buch hat man aber nicht mitbekommen, an welcher Stelle die Sicht gewechselt wurde, dadurch wusste man oft nicht genau wer jetzt denkt& fühlt.

Anya mochten wir, sie war einfach sympathisch und sah das Gute in Menschen. Leider war sie dafür aber auch ziemlich naiv und manchmal zu gut gläubig.
Reaper hat eine krasse und kranke Vergangenheit. Bedauerlicherweise ist er genauso wie seine Vergangenheit und hat sich nicht verändert. Er ist uns viel zu dominant, möchte dass sich alle Menschen unterwerfen, damit er ihnen etwas befehlen kann, und entzieht dadurch Anya manche Entscheidungen- weil er nicht will bzw will dass sie bestimmte Dinge tut.
Nebencharaktere gab es, aber sie wurden nur auf das reduziert, was sie in ihrem Club für eine Aufgabe hatten, am Anfang war es auch schwer sich alle Namen zu merken.
Ich muss jedoch sagen dass ich am Ende allen Namen die Aufgabe zuteilen konnte.

In der Geschichte geht es leider weniger um eine LIEBESgeschichte, Betonung hier auf Liebe, sondern mehr um ein Leben nach einer schlimmen Vergangenheit in einem Club, indem man nicht als Person sondern als Gruppe wertvoll ist. Schon allein das ist einfach nicht so unserm Geschmack.
Die Vergangenheit ist krass und eigentlich eine gute Idee, aber sie ufert aus und wird dann immer unrealistischer.
Im ganzen Buch geht es viel um Gewalt und Sex– die Liebe fehlt uns da einfach. Das Buch hat ans sich so eine ruppige skrupellose Art, die einfach zu viel Gewalt mit sich bringt.
Es gibt kein richtiges Ziel und auch das Ende lässt abermals Fragen offen.
Zudem gibt es einige Dinge, die unrealistisch sind, vor allem weil alles auch immer glatt läuft und nichts schief geht.{ Spoiler: Telepatieren mit mehreren Menschen, durch die Energie einer Person Kameras lahmlegen etc.}
Postiv können wir nur sagen, das es an sich eine gute Idee ist und es auch eine gewisse Anspannung gibt, die mit den Aufträgen des Clubs einher geht. Genauso kann man die leichte Entwicklung Reapers positiv sehen- stark verändert hat er sich aber leider nicht.

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Traurigerweise hat das Buch uns echt enttäuscht. Gewalt und viele unreale Szenen beschreiben das Buch ziemlich gut. Die Idee an sich ist jedoch gar nicht so schlecht, würden nicht in beinahe jeder Szene irgendjemand umkommen… Daher rettet die Idee und die Spannung das Buch gerade noch so auf unsere Bewertung.

 

★,5|★★★★★

Infos:

Preis: 9,99€

Format: Ebook; Broschiert

Seitenzahl: 528

Autorin: Christine Feehan
Erscheinungsdatum: 9. September 2019

3 Gedanken zu “Highway to Love

  1. Echt schade, dass euch das Buch nicht gefallen hat. Das mit dem Perspektivwechsel hätte mich auch sehr gestört. Das nächste Buch wird bestimmt wieder besser 🙂

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  2. Pingback: Lesemonat Oktober – herzensduo

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