Writers in New York

„Wir schreiben wegen der Menschen, India. Das heißt, wir müssen sie studieren und beobachten. Bevor andere Leute unsere Worte lesen, sollten wir lernen, Menschen zu lesen.“ – G.S. Lima in ihrem fesselnden New Adult Roman. Wie wir die Geschichte von Alec und India finden könnt ihr jetzt in unserer Rezension lesen.

 

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Er ist ein herzloser Autor, der plötzlich nur noch Worte schreibt, die an sie gewidmet sind. Sie ein Mädchen auf Durchreise, das ihr Herz an ihn verliert, obwohl sie weiß, dass sie ihn verlassen muss: Ein New Adult-Roman um zwei junge Menschen, die die Welt mit ihren Worten begeistern wollen
Als India Thomson von Alabama nach New York zieht, begegnet sie bereits bei ihrer Ankunft ihrem Nachbarn Alec Carter: Alec, der jeden Tag eine andere Frau zu sich einlädt, Alec, der lieber Geschichten über fiktive Charaktere schreibt als seine eigene zu erleben. Alec, in dessen Augen India sich für immer verlieren könnte. Alec, der darauf besteht, dass India und er Freunde werden müssten. Alec, von dem India sich fernhalten sollte, weil sie weiß, dass sie ihr Herz an ihn und seine Worte verlieren könnte…
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Der Schreibstil von G.S. Lima ist absolut fesselnd und es gibt nichts auszusetzen. Sie schreibt in den richtigen Situationen aus den beiden Sichtweisen und besonders ein Kapitel aus Alecs Sicht, welches nicht aus der Ich- Perspektive geschrieben ist, sondern aus der ich nenne es jetzt mal Du- Perspektive, hat uns sehr sehr gut gefallen.
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Zu beginn waren die Charaktere uns irgendwie unerreichbar und wir konnten uns selbst nach mehreren Seiten noch nicht so richtig mit ihnen anfreunden.
Indias Liebe zum Schreiben wurde leider nicht so deutlich und manchmal hatte man das Gefühl, dass sie nur schreibt, weil das gut in die Geschichte passt. Allgemein war India manchmal eigenartig.
Auch Alec haben wir nicht immer ganz verstanden, trotzdem war er teilweise süß und ist auch unser favorisierter Hauptcharakter.  Man hat gespürt das er für das Schreiben lebt und er hat auch viele sehr schöne Dinge darüber gesagt, die uns zum Nachdenken angeregt haben.
Teilweise haben uns die Ansichten der Personen über bestimmte Themen (Beispiel Alec übe Freiheit) gestört und auch irgendwie traurig gemacht.
Die Nebencharaktere konnten wir dafür komplett ins Herz schließen, ihre Eigenschaften waren gut durchdacht und sie wurden realistisch dargestellt.
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Die Idee der Geschichte ist schon mal super und wurde auch gut ausgeführt. Jeder Leser findet es sicher super spannend mal etwas über das Leben hinter den Wörtern herauszufinden, und das wurde in Writers in New York erreicht. Die Handlung nimmt nicht den 0815 Verlauf und das mögen wir immer sehr an Büchern. Einige Wendungen sind unerwartet und nach dem vermeintlichen Plottwist kommt wieder neue Spannung auf. Dann wird es jedoch verwirrend. Klare Absätze bei den Zeitsprüngen hätten da etwas geholfen. Aber man ist auch auf eine gute Weise verwirrt und weiß manchmal nicht: Ist das jetzt echt oder erfunden?
Schlussendlich können wir verstehen, warum Alec so gehandelt hat, Indias  genaues Problem mit ihrer Familie ist jedoch zu undurchschaubar, flach und mit eher wenigen Gefühlen geschildert worden. Es gibt einen wahren Kampf um und für die Liebe der „Writers in New York“ und die beiden „Neuen“ Ichs der Charaktere mochten wir dann schon mehr. Und auch das letzte Kapitel war irgendwie sehr amüsant und süß.
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G. S. Lima kann unfassbar gut mit Worten umgehen und den Leser absolut in ihren Bann ziehen. Leider waren uns die beiden Hauptcharaktere in der ersten Hälfte zu unnahbar und auch nicht unbedingt gefühlsvoll- das hat sich dann aber zum Glück gebessert. Das Buch ist sehr spannend und verwirrt den Leser immer wieder, klärt ihn dann aber auch wieder auf. Das Ende und die allgemeine Storyline hat uns gut gefallen.

★★,5|★★★★★

 

Infos:

Preis: 18,99€; 4,99€

Format: Taschenbuch, Kindle

Seitenzahl: 474

Autorin: G.S Lima
Erscheinungsdatum: 1. März 2019

3 Gedanken zu “Writers in New York

  1. Es ist echt immer schwierig, wenn man die Charaktere nicht mag. Ich weiß noch, dass ich auch etwas länger gebraucht habe, um mit India und Alec warm zu werden 🙂

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